Musikalische Reise um die Welt in drei Etappen

Abwechslungsreiches Programm beim Jahreskonzert der Harmonika-Freunde und des Musikvereins Nesselwangen –
Durch „Irland, Italien, die Schweiz, entlang der Donau und des River Kwai“ sind die Gäste des Jahreskonzerts der Harmonika-Freunde Owingen gereist. Eröffnet wurde der Abend laut Mitteilung des Vereins durch das Jugendorchester. Gemeinsam mit Spielern aus Immendingen und dirigiert von Felipe Nicodemos Alves, ging es unter anderem nach West Virginia und Brasilien. Dimitris Topkas und Luis Störk gaben an diesem Abend souverän ihr Bühnendebüt, heißt es weiter. Sandra Traber und Sarah Grossmann führten durch das Programm. Im Anschluss übernahm der Musikverein Nesselwangen unter der Leitung von Raphael Frei und Norbert Frei die Reiseleitung: Mit gewohnt großer Spielfreude und Energie ging es unter anderem nach Atlanta, quer durch Italien und ins geteilte Berlin der 1980er-Jahre – die Besucher genossen die Reise, auch dank der informativen Reiseleitung von Moderatorin Christa Weidmann. Das erste Orchester der Harmonika-Freunde unter der Leitung von Wolfgang Zysk übernahm nach der Pause die dritte Reiseetappe und kombinierte wohlbekannte Melodien wie die Donauwellen und Sous le Ciel de Paris mit neuer Musik: In den „City Moments“ von Hans Günter Kölz erlebten die Konzertbesucher einen Tag in der Großstadt ihrer Wahl, vom frühmorgendlichen Vogelgezwitscher über die Hektik der Rushhour bis hin zur abendlichen Jazz Session. Im fulminanten Finale von Musikverein und erstem Orchester verschmolzen dann Hauptstadt und Heimat in den bekannten Melodien von „Berliner Luft“ und „der Fischerin vom Bodensee“ – der krönende Abschluss eines abwechslungsreichen Konzertabends, wie der Verein in seiner Mitteilung abschließend schreibt.

Gruppenbild mit dem Musikverein Nesselwangen und den Harmonika-Freunden Owingen. Viele Personen halten ihre Instrumente in die Höhe.