Harmonika-Freunde Owingen e.V.

Pressespiegel

13.03.2010, Quelle: Südkurier, Norbert Zysk

Freude über ein Jahr der "Hoch-Zeiten"

Owingen - Von einem erfolgreichen Vereinsjahr hat Vorsitzender Andreas Fiegener bei der Hauptversammlung der Harmonika-Freunde Owingen im "Engel" gesprochen. Fiegener bezeichnete das vergangene Jahr als "Hoch-Zeits-Jahr".

Nicht nur die Veranstaltungen prägten das Vereinsleben, sondern auch die regelmäßige intensive Probenarbeit, die von einer guten Kameradschaft begleitet wurde. Dies sei beim Jahreskonzert deutlich vernehmbar gewesen. Ein Auftritt in einer Kirche sei immer wieder ein besonderes Erlebnis. Dies konnten die Harmonika-Freunde bei der Hochzeitsfeier von Max Schloss und Karin Löffler in der Basilika Birnau erfahren. Auch Auftritte bei runden Geburtstagen, Jubiläen und bei kirchlichen Anlässen gaben dem Vereinsjahr 2009 den besonderen Stil.

Hinzu komme die intensive Jugendarbeit, vorangetrieben von Ute Wendel und Andrea Beck mit ihren Helferinnen. Sie organisierten nicht nur den Beitrag des Vereins an den Ferienspielen, sondern gaben auch Lehrstunden an der Grundschule zum Thema Akkordeon. Andrea Beck erklärte: "Wir verbinden solche Anlässe gleichzeitig mit Mitgliederwerbung."

Unter diesem Gesichtspunkt haben die Dirigenten ihr Musikprogramm ausgewählt, für das schließlich mehrere Zugaben gefordert wurden. Wolfgang Löffler hatte sich dazu noch einen Gag einfallen lassen. Er ließ rund 70 kleine Döschen mit Steinen in der Halle verteilen, mit denen die Zuhörer bei "Guantanamera" nach einem Arrangement von J. Schmieder die Musiker lautstark begleiten sollten und es auch taten. Löffler: "Das war das größte Akkordeonorchester in Billafingen mit rund 90 Mitwirkenden".

Vorsitzender Andreas Fiegener und Dirigent Wolfgang Löffler (Erstes Orchester) lobten die tatkräftige Unterstützung der vielen aktiven und passiven Mitglieder bei der Vereinsarbeit. Löffler warf auch einen Blick voraus: Um die Zukunft des Vereins zu sichern, seien neue junge Spielerinnen und Spieler gefragt. Er erinnerte daran, dass verschiedene Spieler bereits im reifen Alter seien. Ihre Erfahrung sei durchaus wertvoll. Aber auch neue Ideen, so Löffler, seien für die Weiterentwicklung des Vereins und der Orchester notwendig. Er bat die Mitglieder, sich darüber Gedanken zu machen. Die drei Orchester hätten derzeit einen "hohen musikalischen Reifegrad", den es zu erhalten gelte.

Aus musikalischer Sicht und gemessen am Probenbesuch gab Löffler den Orchesterspielern drei Bewertungen. Keine Fehlproben: "sehr gut", wenige Fehlproben: "Gut, weiter so", drei Fehlproben: "Gar nicht mal so schlecht." In diese Kategorien hätten sich aus dem Ersten Orchester vier aktive Spieler eingeordnet. Helmut Schafranek (zwei Fehlproben), Heidi Rimmele und Andreas Fiegener (eine) und Manfred Zysk (keine Fehlprobe).

Für das laufende Jahr gibt es schon Pläne. Das Jahreskonzert soll der Höhepunkt sein. Auch die Kirchenmusik haben die Harmonika-Freunde wieder entdeckt. Es gebe Gotteshäuser in der Region mit geeigneten akustischen Bedingungen. Auch soll ein "Bodensee-Triathlon", bestehend aus Wandern, Schiffsfahrt und Bahnfahrt, die Vereinsarbeit lebendig machen.

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